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Leben in Klein Istanbul - Der Alltag ausländischer Jugendlicher in Hallein

aktualisiert am 16.08.2005 um 12:23


Hallein, durch seine Industrie und die Nähe zu Salzburg zu Ansehen und Wohlstand gekommen, gilt heute als das Zentrum der ausländischen Zuwanderung im Bundesland. Vier 14 bis 17-jährige Jugendliche türkischer und bosnischer Abstammung berichten über ihren Alltag, die Freuden und Leiden in „Klein Istanbul“.


Boris, Chilli, Figo und Ferdi erzählen freimütig über Hallein, ihre Heimatstadt. Mal ernst, mal ausgelassen lassen sie uns teilhaben an ihrem schulischen Leben, das sie meist als notwendiges Übel erachten. Lieber sprechen sie über ihre Freizeit und die Möglichkeiten, die Hallein ihnen (nicht) bietet. Einen der wichtigsten Fixpunkte stellt dabei ohne Zweifel das Jugendzentrum dar, in dem wir mit ihnen reden. Unweigerlich kommen sie aber auch auf ihre Erfahrungen mit alltäglicher Gewalt zu sprechen, von der alle vier in unterschiedlicher Weise berichten können. Und ihre Zukunft? Boris: „Ich täte am liebsten lebenslänglich in Hallein bleiben!“….

Ein Film von alphabetischen Menschen:
Johannes Hofinger
Hans Peter Lacher
Antonio Tadic
Barbara Wiesinger

Länge: 14 Minuten

Entstanden im Rahmen der Lehrveranstaltung Videohistory, Thema: Fremdheit im Sommersemester 2001 an der Universität Salzburg.